Erster Eurofighter der neuen Tranche 4 erfolgreich geflogen

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Der erste Quadriga-Eurofighter hat am 14. Juli erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Während des Production Flight Acceptance Test (PFAT) testete Airbus-Testpilot Stefan Auer den Kampfjet (Kennung „34+02“) mehr als eine Stunde lang bis an seine Grenzen, um die grundlegenden Flugeigenschaften, die Triebwerksleistung, das Flugsteuerungssystem, die Hydraulik und die elektrischen Systeme zu bewerten, wie Airbus Defence and Space in einer Mitteilung schreibt. Im Rahmen des Flugs wurden auch die Cockpitinstrumente und Navigationssysteme geprüft, die den Angaben zufolge einwandfrei funktionierten. 

Das Flugzeug ist eines von 58 neuen Eurofightern, die Airbus derzeit in seinem Military Aircraft Centre in Manching für die deutsche Luftwaffe fertigt, wie es weiter heißt. Dazu zählen 38 im Jahr 2020 bestellte Quadriga-Flugzeuge und 20 im Jahr 2025 bestellte Tranche-5-Jets. Mit den Maschinen der Tranche 4 – oder Quadriga – sollen die Eurofighter der Tranche 1 ersetzt werden.

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Nach der bevorstehenden Musterzulassung werde Airbus den ersten Quadriga-Eurofighter in diesem Jahr an Deutschland liefern, heißt es weiter. Die verbleibenden Quadriga-Auslieferungen sollen sukzessive bis 2030 erfolgen, die Auslieferungen der Tranche-5-Eurofighter sind bis 2034 geplant.  

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Der Eurofighter trage nicht nur zur kollektiven Resilienz und den langfristigen Abschreckungsfähigkeiten Europas bei, sondern sei auch ein Motor für Wachstum und Beschäftigung, der mehr als 100.000 Arbeitsplätze in 400 Unternehmen sichert. Mit bislang 769 Bestellungen und 618 ausgelieferten Flugzeugen ist der Eurofighter das größte militärische Kooperationsprojekt Europas.

Ven den 38 Quadriga-Eurofightern werden 30 als Einsitzer und 8 als Doppelsitzer geliefert. Den Angaben von Airbus zufolge handelt es sich um ein Swing-Role-Kampfflugzeug, das Luft-Luft- und Luft-Boden-Rollen innerhalb desselben Einsatzes ausführen kann. Die

beiden  Triebwerke mit insgesamt 180.000 N ( rund 150.000 PS), ermöglichen es dem Kamppflugzeug in weniger als zwei Minuten auf über 11.000 Meter zu steigen. Das zum Supercruise befähigte Flugzeug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit über Mach 2,3. Gegenüber den vorherigen Tranchen werden die im Rahmen von Quadriga gelieferten Maschinen ein neues E-Scan-Radar erhalten, das  Luft-Luft- und Luft-Boden-Operationen verbessern soll.
lah