Die Zukunft der Drohnenkriegsführung – Standardisierung und einfachere Experimente als Lösungsansatz für Bevorratungs- und Nutzungsproblematik im Friedensbetrieb

Waldemar Geiger

Anzeige

Der Krieg in der Ukraine wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die Entwicklung der Drohnenkriegsführung. Drohnen sind elementarer Bestandteil der modernen Kriegsführung geworden und werden es auch bleiben. Die Bedeutung von unbemannten Systemen bei der Kriegsführung in den Dimensionen Land, Luft und See dürfte weiter zunehmen. Moderne Streitkräfte können es sich daher nicht leisten, diese Entwicklungen zu ignorieren und im Falle eines Kriegsausbruchs blank dazustehen. Gleichzeitig führt das rasante Entwicklungstempo der Drohnenkriegsführung dazu, dass jegliches eingeführte System schon morgen veraltet sein kann, egal wie schnell die Beschaffung und Einführung in die Truppe verläuft. Ein Dilemma für jede Beschaffungs- und Streitkräfteplanungsorganisation, aus dem bis dato kein zufriedenstellender Ausweg gefunden werden konnte.

Die Drohnenentwicklung im Ukrainekrieg hat in den letzten fast dreieinhalb Jahren mehrere nachweisliche Entwicklungsschritte durchlaufen. Stetig werden neue Verfahren zum Einsatz von Drohnen entwickelt oder Innovationen auf das Gefechtsfeld eingeführt. Solange der Krieg in ähnlicher Intensität weitergeführt wird, werden aufgrund der beeindruckenden Adaptions- und Innovationsfähigkeit der kriegführenden Parteien mit großer Wahrscheinlichkeit auch weitere Entwicklungsschritte der Drohnenkriegsführung zu beobachten sein.

Anzeige

Für viele am Krieg unbeteiligte Streitkräfte – die im Gegensatz zur russischen sowie der ukrainischen Armee den Regularien des Friedensbetriebs unterliegen – stellt sich daher die Frage, wie mit dieser Entwicklung umgegangen werden soll. Denn selbst die schlag- und finanzkräftigste Armee der Welt kann es sich nicht leisten, ihre Truppen querschnittlich mit jedem Entwicklungsschritt auszustatten, genau so wenig kann man es sich leisten, die Entwicklung gänzlich zu ignorieren und abzuwarten, bis sich das Entwicklungstempo der Drohnenkriegsführung auf ein „beherrschbares“ Maß abgekühlt hat. Zu groß ist das Risiko, in einem nahenden Konflikt oder Krieg ins Hintertreffen zu geraten. Die Lösung für eine Strategie zum Umgang mit dieser Thematik muss also irgendwo zwischen den beiden Extremen – ständige Vollausstattung und Aussitzen – liegen.

Anzeige

Standardisierung und Anpassungsfähigkeit

Die aktuelle Lage der Drohnenkriegsführung – besonders in der ukrainischen Ausprägung – kann als „wild“ beschrieben werden. Unzählige Akteure – von kleinen Start-Ups bis zu großen Rüstungskonzernen – konnten lange Zeit ohne eine wirkliche zentrale Steuerung agieren und experimentieren, so dass die dezentral beschaffenden Streitkräfte der Ukraine nunmehr ein Sammelsurium an mehreren hundert unterschiedlichen Systemen im Einsatz haben bzw. hatten. Dieses Vorgehen, hat zwar die dynamische Entwicklung befeuert, aber wirkliche Skaleneffekte konnten dadurch nur schwer realisiert werden. Dies hat dazu geführt, dass die Ukraine den aktuellen „Drohnen-Zoo“ auf eine geringe zweistellige Zahl an Systemen reduzieren möchte, die sich vollumfänglich bewährt haben – auch in ihrer Anpassungsfähigkeit. Russland hat eine ähnliche Strategie bereits deutlich früher eingeschlagen. Die russischen Streitkräfte gelten als vergleichsweise gut darin, mit neuen Systemen und Verfahren zu experimentieren und erfolgsversprechende Ansätze dann schnell so zu skalieren, dass diese über die ganze Truppe hinweg ausgerollt werden können.

Standardisierung, die sowohl Hard- als auch Software betrifft, und Anpassungsfähigkeit durch Modularisierung sind auch die beiden Grundaspekte auf die sich sowohl die Bundeswehr als auch deutsche Hersteller im Bereich der Drohnenkriegsführung fokussieren, um so eine Skalierbarkeit in der Produktion und Nutzung zu erreichen.

Der Grund für diesen Fokus liegt in der Annahme, dass die Bedeutung industrieller Kapazitäten für den Kriegserfolg mit zunehmender Dauer des Konfliktes zunehmen. „Es gewinnt der, der schneller und kosteneffizienter produzieren kann. Dies gilt insbesondere im UxS-Krieg, da dieser ein Abnutzungskrieg sein wird“, referierte beispielsweise ein Vertreter des Planungsamtes der Bundeswehr im Rahmen seines Vortrages auf der im März 2025 in Bonn abgehaltenen DWT-Tagung „Unbemannte Systeme X“.

Batterie Pack

Als ein Beispiel für eine Komponente, die über die gesamte Drohnenflotte der Streitkräfte – nicht nur der Bundeswehr, sondern auch der NATO – hinweg standardisiert werden soll, ist die Energieversorgung. Dem Vortrag des Planungsamtes zufolge arbeitet man in der NATO daran, „Batterie-Packs“ in verschiedenen Größen, Formen und Funktionalitäten (wiederaufladbar, nicht wiederaufladbar) zu standardisieren, damit diese über alles Systeme hinweg genutzt werden können. Dabei werden beispielsweise Bauraum, Stecker sowie Kommunikationsprotokolle der Akkupacks an die Hersteller der Batterien sowie der unbemannten Fahrzeuge vorgegeben. Diese Parameter können dann für die Weiter- und Entwicklung der Batterien und der Drohnen genutzt werden. Zudem können die Streitkräfte so eine entsprechend robuste Logistik für die Nutzung und Versorgung der entsprechenden Batterie-Packs aufbauen.

Gleichwohl ist eine Standardisierung der Energieversorgung nicht ohne Nachteile, wie ein Vertreter der e-Wolf GmbH gegenüber hartpunkt anhand eines Beispiels erläuterte. Das deutsche Unternehmen hat seine Wurzeln ursprünglich im Bau von Renn-Elektrofahrzeugen, zuletzt hat man jedoch sehr viel Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Batteriemodulen für Drohnenanwendungen gesammelt. Da unbemannte Systeme sowohl für die Mobilität als auch die Nutzung unterschiedlicher Nutzlasten und Subsysteme – Funk, Navigation, … – Energie verbrauchen, wird die Leistungsfähigkeit einer Drohne maßgeblich durch das Batteriemodul bestimmt. Der e-Wolf-Unternehmensvertreter verwies dabei auf einen Fall, der real bei einem Kunden aufgetreten ist. Die von dem Kunden entwickelte schwere Kopterdrohne nutzte ursprüngliche ein massengefertigtes und beim Drohnenbau häufig genutztes „Commercial Off-The-Shelf“-Batteriemodul eines chinesischen Anbieters. e-Wolf hat dann im Anschluss ein für das Anwendungsfeld der Drohne „maßgeschneidertes“ Batteriemodul entwickelt und gebaut, welches den Angaben des Unternehmens zufolge kleiner und 600 g leichter war und zudem über 30 Prozent mehr Kapazität verfügte. In Summe konnte so eine Steigerung der Gesamtflugperformance der nunmehr leichteren Drohne um 50 Prozent erreicht werden.

Auch wenn dieses Beispiel sicherlich nicht eins zu eins auf alle Anwendungen übertragen werden kann, zeigt es doch, dass ein gewisses Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Standardisierung besteht.

Wirkung

Ein ähnlicher Ansatz wie bei der Standardisierung der Energieversorgung könnte auch bei den sogenannten Lethal Packages – der Kombination aus Gefechtskopf plus Zündsystem – verfolgt werden, um das Spannungsfeld zwischen schneller Innovationszyklen der Drohnenkriegsführung und Bevorratungsproblematik für eine Nutzung in einem späteren und länger andauernden Krieg lösen zu können. Aufgrund der geringeren Innovationszyklen bei der Gefechtskopfentwicklung im Vergleich zu der Batteriemodulentwicklung ließe sich die Standardisierungsstrategie hier vielleicht sogar noch einfacher umsetzen.

Mirko Niederkofler, Mitglied der Geschäftsführung bei der TDW Gesellschaft für verteidigungstechnische Wirksysteme mbH, hat daher in einem Gespräch mit hartpunkt vorgeschlagen, „dass die Streitkräfte einmal Gefechtsköpfe unterschiedlicher Kaliber festlegen und diese dann in hohen Stückzahlen beschaffen und einlagern.“ Niederkofler sieht das Lethal Package deswegen als „bevorratbare, qualifizierte Basiskomponente für zukünftige Drohnensysteme“ – ähnlich wie Artilleriemunition. „Selbst neue Drohnenhersteller können dann einfach „andocken“ und so neue, innovative Wirk-Drohnen schnell in großen Stückzahlen produzieren. Dann hat man eine echte Nullstartfähigkeit.“

Nach dieser Strategie könnten hunderttausende und mehr standardisierter Wirkladungen für Strike-Drohnen und Loitering Munition im Vorfeld produziert und über Jahrzehnte eingelagert werden, um dann bei Bedarf schnell in die jeweiligen in Massenfertigung hergestellten Drohnen verbaut werden zu können.

Steuerung

Neben der Energieversorgung und der Wirkladung könnte auch bei der Steuerung der Systeme eine zunehmende Standardisierung angestrebt werden, hier auf der Ebene der Bedieneroberfläche. In einem Zielszenario soll ein an der Steuersoftware ausgebildeter Bediener alle eingeführten unbemannten Systeme – teilweise sogar gleichzeitig – steuern können, unabhängig davon ob es sich um ein Aufklärungs- oder Wirksystem handelt und ungeachtet der Tatsache, ob die Drohne fährt, schwimmt oder fliegt.

Die Idee für diese Lösung bietet ein Paradigmenwechsel in der Drohnensteuerung. Während heute noch die allermeisten Systeme per direkte Befehlseingabe gesteuert werden, soll die Steuerung zukünftig auftragsorientiert ablaufen. Also anstatt der zum Start bereitgestellten Strike-Drohne Schub zu geben und diese mittels einer Bedieneinheit ins Ziel zu steuern, soll der Drohne zukünftig nur ein Zielsektor zugewiesen werden, wo diese dann den Auftrag selbstständig erfüllt. Der Pilot ist dann zwar im oder auf dem Loop und könnte so bei Bedarf steuernd eingreifen, die Arbeit erledigt die Drohne zukünftig jedoch selbstständig. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch eine zunehmende Automatisierung und Autonomisierung der unbemannten Systeme.

Der Vorteil eines solchen Ansatzes liegt sowohl in der Ausbildung als auch im Einsatz. Piloten müssen die „Steuerung“ zukünftig nur einmal lernen, und können im Anschluss alle eingeführten Drohnen einsetzen. Der hohe Autonomiegrad der Steuerung bietet zudem im Einsatz den Vorteil, dass der Pilot kognitiv signifikant weniger belastet wird. Daraus folgend kann ein Pilot dann den Einsatz mehrerer Systeme gleichzeitig überwachen, oder ein „kämpfender“ Soldat die Steuerung des Systems parallel zu einem anderen Auftrag wahrnehmen.

Neben den Streitkräften wird dieser Weg auch von den Drohnenherstellern vorangetrieben. So hat beispielsweise Quantum Systems erst vor wenigen Monaten mit MOSAIC UxS ein querschnittliches Führungs- und Einsatzplanungssystem für unbemannte Systeme aller Dimensionen vorgestellt. MOSAIC UxS soll es dem Bediener zukünftig ermöglichen, mit nur einer Kontrolleinheit Einsätze von bis zu n Drohnen gleichzeitig zu planen und durchzuführen. MOSAIC UxS selbst, kann je nach Nutzerprofil auf einem handgehaltenen Device oder einer ausgebauten Kontrollstation mit mehreren Monitoren betrieben werden. Die Kommunikation zwischen MOSAIC UxS und der Drohne erfolgt dann über eine als Treiber bezeichnete offene Schnittstelle, die den Drohnenherstellern zur Verfügung gestellt wird. Über den Treiber teilt die Drohne dem Führungssystem mit, um was für eine Drohne es sich handelt und über welche Fähigkeiten – bspw. Sensoren – diese verfügt. Entgegengesetzt erhält die Drohne Aufträge, die diese dann mit den auf der Drohne verfügbaren Subsystemen selbstständig ausführt – bspw. das Abfliegen einer vorgegebenen Wegstrecke oder Aufklären eines Ziels.

Schnittstellen

Schlussendlich bedarf aus auch einer Schnittstellen-Standardisierung, um beispielsweise Nutzlasten – aber nicht nur – möglichst modular nutzen zu können. So wäre sichergestellt, dass auch zehn Jahre im Vorfeld beschaffte Subkomponenten weiterhin nutzbar bleiben. Als Vorbild wäre hier die Picatinny-Schienen nach MIL-STD-1913 zu nennen. Das Interface für die Montage von Peripheriegeräten und Anbauteilen wurde als STANAG 2324 in der NATO eingeführt und später mit der STANAG 4694 weiterentwickelt und erfuhr eine weltweite Verbreitung. Heute erlaubt es dieses Interface, moderne Optiken und Optroniken auf einfache Weise mit alten Sturmgewehren und umgekehrt zu kombinieren.

Genau in diese Richtung zielt die Entwicklung des „Picatinny Common Lethality Integration Kit“ (CLIK) des U.S. Army Combat Capabilities Development Command (DEVCOM). Mit dem Standard sollen drei relevante Aspekte einer möglichen Aufnahme von Drohnen-Außenlasten definiert werden. Zuerst beschreibt die Picatinny-CLIK-Spezifikation präzise die physische Schnittstelle, welche die mechanische Befestigung darstellt. Im zweiten Schritt wird die elektrische Schnittstelle definiert. Dies beinhaltet die Stromversorgung, Netzwerkanbindung und die daraus entstehende Datenübermittlung. Der dritte Aspekt stellt die sicherheitskritische Verbindungsarchitektur zwischen der Bodenstationsstation und dem unbemannten Flugsystem mit der letalen Nutzlast dar.

Einfache Experementierung

Eine konsequente Standardisierung von vergleichsweise „langlebigen“ Einzelkomponenten kann zwar die Bevorratungsproblematik lösen bzw. diese lindern, die schnellen Innovationszyklen der Drohnenkriegsführung und das damit einhergehende technische und taktische Entwicklungspotenzial in der Nutzung lassen sich damit aber nur bedingt einfangen. Um diese besser in den Griff zu bekommen, ist zumindest für die Dauer der schnellen Entwicklung ein einfaches und unkompliziertes Experimentieren mit der Technologie notwendig.

Wichtig ist hier jedoch der Punkt, dass das Experimentieren nicht auf Ebene von Forschungsinstituten oder Entwicklungsabteilugen abläuft, sondern durch die Truppe erfolgt. Frei nach dem Motto „Truppe forscht, ausgiebig und einfach“ bedarf es zwar eines institutionalisierten aber einfach begehbaren Weges für die Truppe unter fachmännischer Begleitung neue Technologien im Truppenalltag iterativ mit den Herstellern zu testen. So können auch noch nicht gänzlich für die militärische Nutzung ausgereifte Technologien schneller und unkomplizierter reifen. Wichtig ist, dass die Truppe hier auf Augenhöhe mit den Herstellern sprechen kann.

Die derzeit beispielsweise in der Bundeswehr praktizierten Experimentalserien dürfen hier nur der Anfang sein. So wie man hört, werden die in den Serien gesammelten Erfahrungen sowohl von der Industrie als auch von den Streitkräften als äußerst positiv bewertet. Zu groß ist jedoch der Aufwand für die Planung, Genehmigung und Durchführung solcher zentral organisierten Experimente. Wenn man bedenkt, dass in der Ukraine derzeit Entwicklungsiterationen der Drohnenkriegsführung beobachtet werden, die nur wenige Wochen dauern, wird man mit jährlich stattfindenden Events – welche sich auch noch auf lange im Vorfeld vorbestimmte Aspekte begrenzen – die Kuh nur schwer vom Eis holen können.

Zudem sind die Experimente der Bundeswehr sowohl was Truppenstärke als auch Dauer und Szenario angeht sehr begrenzt. Großangelegte Versuche wie beispielsweise bei der „Transformation In Contact“-Initiative der U.S. Army, die in der zweiten Iteration auf mehrere Divisionen ausgeweitet wurde, sind in der Bundeswehr nicht zu beobachten. Doch gerade diese großangelegten Feldversuche, bei denen die Truppe über Monate hinweg neue Technologien in unterschiedlichen Umgebungen und Szenarien erprobt und testet, bringt die wirklich großen taktischen Innovationssprünge, die sich zudem nicht auf einzelnes Szenario begrenzen. Sowas ist tatsächlich aber nur dann sinnvoll, wenn die Truppe auch in entsprechendem Maße üben kann. Ohne regelmäßige Volltruppenübungen auf Bataillons- oder Brigadeebene wird man die wechselseitigen Einflüsse neuer Technologien nur schwer erahnen können.

Daneben muss es auch Raum für Strukturexperimente mit angeschlossenen Evaluationsphasen geben. Dabei werden einzelne bestehende Verbände oder Einheiten für die Dauer der Evaluierung nicht nur mit „experimentellen“ Waffensystemen ausgestattet, sondern auch so umstrukturiert, dass die neuen Systeme und Einsatztaktiken am besten Wirkung entfalten können. Im Anschluss wird diese Truppe von Übung zu Übung gejagt und die Ergebnisse, mit denen der restlichen Truppe verglichen. So testet unter anderem die U.S. Army mit sogenannten Hunter-Killer-Platoons die Potenziale der Drohnenkriegsführung. Bei diesen Hunter-Killer-Platoons handelt es sich um äußerst mobile Züge die mit modernsten Aufklärungs- und Strike-Drohnen sowie Kommunikationssystemen ausgestattet sind. Eingesetzt als Vorauskräfte auf Brigadeebene sollen diese Züge, die über eine geringe optische, logistische und elektromagnetische Signatur verfügen, feindliche Kräfte auch in schwer zugänglichen Regionen frühzeitig aufklären und stören können, um so die Voraussetzung für eine bessere Gefechtsführung der Hauptkräfte schaffen zu können.

Zusammenfassung

Eine konsequente Standardisierungsstrategie kombiniert mit einer einfachen und schnellen Möglichkeit der Truppe, neue Technologien und Taktiken auch unter strukturspezifischen Aspekten testen zu können, bildet eine gute Voraussetzung, die Bevorratungsproblematik schnelllebiger Technologien auch im Friedensbetrieb in den Griff zu bekommen sowie die Anpassungsfähigkeit der Streitkräfte zu erhöhen. Die Streitkräfte werden so dazu befähigt, wichtige Trends schneller erkennen zu können und diese auch skaliert in die Nutzung zu überführen.

Für die erfolgreiche Nutzung der Drohnen bedarf es aber noch weiterer Faktoren – wie beispielsweise Anpassungs- und Fertigungskapazitäten auf Nutzerebene – diese sind aber nicht Gegenstand dieses Beitrages.

Waldemar Geiger