Saab, FMV und die schwedischen Streitkräfte stellen unbemanntes Unterwasserfahrzeug vor

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Der schwedische Rüstungskonzern Saab, die schwedische Beschaffungsbehörde FMV (Försvarets materielverk) und die schwedischen Streitkräfte haben in weniger als einem Jahr nach der Auftragsvergabe einen Demonstrator für ein großes unbemanntes Unterwasserfahrzeug (Large Uncrewed Underwater Vehicle, LUUV) entwickelt, gebaut und zu Wasser gelassen. Beim Demonstrator handele es sich um ein funktionsfähiges Unterwasserfahrzeug, schreibt Saab in einer Mitteilung. Demnach wurde nach erfolgreichen Seeerprobungen die erste Projektphase abgeschlossen. In der nächsten Phase soll voraussichtlich die Entwicklung fortschrittlicherer Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen.

Die Ergebnisse werden laut Mitteilung die Weiterentwicklung von Software, Sensoren und autonomen Funktionen unterstützen und zugleich zur Entwicklung künftiger Produkte beitragen. Das Fahrzeug veranschauliche, wie eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und staatlichen Behörden die Zeitspanne zwischen der Ermittlung eines operativen Bedarfs und der Erprobung einer neuen Fähigkeit erheblich verkürzen könne, heißt es in der Mitteilung.

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Der Demonstrator wurde laut Saab entwickelt, um die Entwicklung und Bewertung künftiger Unterwasserfähigkeiten zu unterstützen und den Einsatz gemeinsam mit bestehenden Marineplattformen, beispielsweise U-Booten, zu ermöglichen. Ermöglicht wurde die schnelle Entwicklung den Angaben zufolge durch Saabs softwarezentrierten Ansatz sowie die Integration von „Autonomous Ocean Core“, dem autonomen Steuerungssystem von Saab, das Über- und Unterwasserfahrzeugen autonome Fähigkeiten verleihen soll.

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Das LUUV-Projekt baut laut Mitteilung auf früheren Arbeiten von Saab im Bereich autonomer Unterwassersysteme auf. Die Leitung liegt inzwischen bei FMV, die das Projekt in Zusammenarbeit mit den schwedischen Streitkräften und Saab durchführt. Das Projekt solle eine Grundlage für Entscheidungen der schwedischen Behörden über die künftige Beschaffung und den operativen Einsatz autonomer Unterwassersysteme schaffen, schreibt Saab.

„Dieses Projekt zeigt, wie neue Technologien schnell in einen konkreten operativen Nutzen überführt werden können. Das unbemannte Unterwasserfahrzeug kann zu einer größeren Ausdauer, einem verbesserten Lagebewusstsein und gestärkten Unterwasserfähigkeiten beitragen“, sagt Mats Wicksell, Leiter des Geschäftsbereichs Naval bei Saab, laut Mitteilung.
lah