Elbit Systems erweitert seine E‑LynX-SDR-Produktfamilie um neue Konnektivitätslösung für unbemannte Systeme

Lars Hoffmann

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Elbit Systems hat das E‑LynX UxS auf den Markt gebracht, eine neue Ergänzung seiner E‑LynX-Familie von Software Defined Radios (SDR) oder Digitalfunkgeräten. Die auf der Messe ILA 2026 in Berlin präsentierte Technologie dient dazu, bemannte und unbemannte Luft- und Bodenplattformen innerhalb eines einzigen, einheitlichen und sicheren Kommunikationsnetzwerks zu verbinden.

Das E‑LynX UxS wurde laut Hersteller entwickelt, um der wachsenden Nachfrage nach Multi-Domain-Operationen gerecht zu werden, und bietet dauerhafte, bandbreitenintensive und ausfallsichere Konnektivität für unbemannte Systeme – zur Übertragung von Telemetrie-, Führungs- und Kontroll- sowie Nutzlastdaten wie Video- und Sensorsignalen.

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Dank seiner kompakten Bauform und der von Grund auf auf geringe SWaP-Werte (Größe, Gewicht und Leistung) ausgelegten Konstruktion lässt sich das E‑LynX UxS laut Hersteller in unbemannte Luft-, Boden- und Seeplattformen integrieren – selbst in solche mit minimalen Anforderungen an das Nutzlastgewicht. Wie ein Elbit-Vertreter in Berlin erläuterte, dann die Technologie in die gesamte Palette der Digitalfunkgeräte des Unternehmens integriert werden.

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Durch die Kombination von E-LynX UxS mit E‑LynX SR (Soldier Radio) bietet Elbit Systems nach eigenen Angaben ein einheitliches Software-Defined-Radio-Ökosystem, das autonome Plattformen in organische Elemente der Manövrierkräfte verwandelt, MUM-T (Manned-Unmanned Teaming) auf dem Gefechtsfeld Realität werden lässt und modernen Netzwerken einen entscheidenden Vorteil verschafft.

Im Kern nutzt das E‑LynX UxS die Mobile Ad-Hoc Networking (MANET)-Architektur von Elbit Systems, wodurch jede Plattform sowohl als Netzwerkteilnehmer als auch als Relaisknoten für andere E-LynX-Funkgeräte fungieren kann. Dies schaffe eine widerstandsfähige Konnektivität selbst in schwierigen oder umkämpften Umgebungen und erweitere die Einsatzreichweite und -abdeckung durch Luft- und Bodenrelaisstationen erheblich.

Lars Hoffmann