Der schwedische Rüstungskonzern Saab und General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) haben den Erstflug einer unbemannten Luftüberwachungslösung (Airborne Early Warning, AEW) erfolgreich absolviert. Dieser Meilenstein wurde durch die Integration des Radarsensors „LoyalEye“ von Saab in das unbemannte Flugzeug MQ-9B von GA-ASI ermöglicht, wie Saab in einer Mitteilung schreibt. Es handele sich um die weltweit erste Lösung dieser Art. Die im Jahr 2025 angekündigte Partnerschaft zwischen beiden Firmen zielt laut Mitteilung darauf ab, die Überwachungsfähigkeiten der luftgestützten Frühwarnung zu verbessern, um kritische Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Am 19. Mai absolvierte Saabs luftgestützter Frühwarnsensor LoyalEye den Angaben zufolge seinen ersten Flug auf dem unbemannten Flugzeug in der Desert-Horizon-Anlage von GA-ASI in Südkalifornien. An den Erstflug soll sich eine mehrmonatige Test- und Evaluierungsphase anschließen, die später in diesem Jahr mit einer umfassenden Leistungsdemonstration enden soll.
Saab ist ein weltweit führender Anbieter von luftgestützten Frühwarnsystemen und bekannt für seine bemannte AEW&C-Lösung GlobalEye. GA-ASI bringt unbemannte Flugsysteme und umfangreiche operative Erfahrung mit.
Als Ergänzung zu bemannten Systemen ziele LoyalEye auf der MQ-9B darauf ab, das Lagebewusstsein zu verbessern und in Kombination eine größere operative Reichweite und Flexibilität zu ermöglichen, so Carl Johan Bergholm, Leiter des Geschäftsbereichs Surveillance bei Saab.
Das gemeinsame AEW-Angebot von Saab und GA-ASI wird laut Mitteilung eine breite Palette von Anwendungen unterstützen, darunter Früherkennung und Frühwarnung, Fernerkennung und -verfolgung sowie die gleichzeitige Verfolgung mehrerer Ziele.
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