SFC Energy AG liefert Brennstoffzellensysteme in die Ukraine

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Die SFC Energy AG, ein bayerischer Anbieter von Hybrid-Energieversorgungssystemen in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung, Industrie und kritischer Infrastruktur, hat einen Großauftrag im Volumen von rund 42,7 Millionen Euro zur Lieferung moderner Brennstoffzellensysteme in die Ukraine erhalten. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um die größte Einzelbestellung in der Unternehmensgeschichte.

Der Auftrag erfolgt laut Mitteilung im Rahmen einer Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung und umfasst netzunabhängige, einsatzerprobte Energieversorgungssysteme für militärische und zivile Einsatzszenarien.

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Die hochmobilen und schnell verlegbaren Hybrid-Energielösungen gewährleisten laut Hersteller eine resiliente und dezentrale Energieversorgung von Einsatzkräften sowie kritischen elektronischen Systemen, darunter Kommunikations-, Navigations- und Aufklärungstechnik. Je nach Einsatzprofil dienen sie zudem der Batterieladung unbemannter Systeme.

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Aufgrund ihrer sehr geringen thermischen und akustischen Signatur erhöhen sie nach Angaben des Herstellers die Sicherheit im Einsatzumfeld erheblich. Die Systeme ermöglichen demnach eine kontinuierliche, wartungsarme und emissionsarme Stromversorgung. Zudem reduzieren die Brennstoffzellensysteme den logistischen Aufwand signifikant. Der geringe Bedarf an Verbrauchsmaterial senke Gewicht und Volumen im Vergleich zu rein batteriegestützten Lösungen.

Parallel zur Auslieferung und Inbetriebnahme der Systeme erfolgt in Abstimmung mit dem Sonderstab Ukraine des BMVg der Aufbau lokaler Strukturen für Training, Service und Support sowie für regionale Wertschöpfung, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Ziel sei es, die nachhaltige Nutzung der Systeme sicherzustellen, bestehende und weitere Teilstreitkräfte zu unterstützen sowie einen Beitrag zum zivilen Wiederaufbau zu leisten und den Bedarf an dezentraler Energieversorgung über das Jahr 2026 hinaus zu decken.
lah