U212 CD – Norwegen bestellt zwei weitere U-Boote bei TKMS

Waldemar Geiger

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Die norwegische Regierung hat der Beschaffung von zwei weiteren U-Booten der Klasse 212 CD zugestimmt und den deutschen Marineschiffbauer TKMS mit dem Bau der Boote beauftragt. Wie TKMS in einer heutigen Mitteilung schreibt, erhält die Bauwerft mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung eine umfassende Auftragserweiterung im laufenden 212-CD-Programm – einem der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte.

Laut TKMS setzt die Klasse 212 CD mit ihren weiterentwickelten Fähigkeiten zur Lagebilderstellung, ihrer erweiterten Vernetzbarkeit mit verbündeten Einheiten und ihrer noch geringeren Signatur weltweit neue Maßstäbe als das modernste konventionelle U-Boot.

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Norwegen hat bereits einen Vertrag über den Bau von vier der hochmodernen U-Boote, die in Kooperation mit Deutschland beschafft werden. Zwei der norwegischen U-Boote befinden sich bereits in Deutschland im Bau, und das erste U-Boot soll 2029 an die Marine übergeben werden. Mit der heutigen Bestellung steigt die Zahl der für die Königlich Norwegische Marine vorgesehenen Boote von vier auf insgesamt sechs U-Boote. Auch Deutschland beschafft sechs baugleiche Boote.

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Die deutsche Bundesregierung hat der Mitteilung zufolge bereits im Dezember 2024 den Vertrag für die Beschaffung ihrer vier Optionsboote unterschrieben. Damit stieg die Anzahl der bei TKMS bestellten 212-CD-U-Boote für die Deutsche Marine von ursprünglich zwei auf ebenfalls insgesamt sechs U-Boote. Mit der norwegischen Auftragserweiterung erreicht das Programm sein bislang geplantes maximales Auftragsvolumen von insgesamt zwölf U-Booten.

TKMS zufolge besteht jedoch Aussicht auf eine Programmerweiterung um potenziell bis zu zwölf kanadische U-Boote. Hierfür setzt sich TKMS eigenen Angaben nach mit seinen deutschen und norwegischen Partnern im laufenden Wettbewerbsverfahren ein.

„Mit diesem strategisch wichtigen und nun weiterwachsenden Projekt tragen wir entscheidend zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas und der Beziehung beider Länder bei. Wir freuen uns gleichermaßen über das weiter entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeits- und Produktqualität sowie die bestehende Partnerschaft“, wird TKMS-CEO Oliver Burkhard in der Mitteilung zitiert.

Waldemar Geiger