HypoVereinsbank/UniCredit mit neuem Finanzierungsprodukt für Start-ups im Verteidigungssektor

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Die HypoVereinsbank/UniCredit (HVB) führt ein neues Produkt mit dem Namen „Defence Growth Debt“ ein, um innovative Unternehmen im Verteidigungs- und Technologiesektor in kritischen Wachstumsphasen zu unterstützen.

Wie die Bank in einer Mitteilung schreibt, bietet die Lösung Fremdfinanzierung zwischen Eigenkapitalrunden, sodass Defence-Tech-Unternehmen mehr Zeit vor der Aufnahme neuen Eigenkapitals haben und Kapitalkosten senken, ohne die Eigentumsanteile zu verwässern.

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„Growth Debt“ überbrücke die Lücke zwischen Eigenkapital und traditionellem Fremdkapital. Es richtet sich laut HVB an Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell bereits bewiesen haben und von Tier-1-Venture-Capital-Fonds unterstützt werden, jedoch noch nicht zwingend positiven Cashflow erzielen. Typische Merkmale seien kürzere Laufzeiten von bis zu drei bis vier Jahren, individuell angepasste Rückzahlungsstrukturen sowie eine verpflichtende Rückzahlung nach einer folgenden Eigenkapitalrunde.

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Nach Aussage von Marco Iannaccone, Head of Client Solutions of HypoVereinsbank/UniCredit, folgt der Ansatz klaren ESG-Prinzipien und einer eindeutigen Verteidigungs-Policy: keine Finanzierung aktiver Kriegsgebiete oder unkonventioneller Waffen.

Der Markt für „Defence Growth Debt“ orientiert sich der Mitteilung zufolge am Defence-Venture-Capital-Markt, da das Produkt darauf abzielt, den Defence Tech Unternehmen mehr Zeit zu geben, bis neues Eigenkapital aufgenommen werden muss und gleichzeitig die Kapitalkosten zu senken. Abhängig von der finanziellen Entwicklung des jeweiligen Unternehmens könne das Verhältnis von Fremdkapital zu Risikokapital bis zu 50 Prozent betragen.

Laut einem Bericht von Dealroom und Resilience Media vom September 2025, habe Defence Venture Capital im europäischen Markt für 2025 ein Volumen von 2,3 Milliarden Dollar erreicht, wobei Deutschland mit Abstand der am schnellsten wachsende Markt in Europa sei.
lah